Immer schick beim Golf

Jan 02

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In allen Sportarten gehören Stil und Material der Sportkleidung und des Zubehörs zur selbstverständlichen Ausstattung des Sportlers. Die eng anliegenden Anzüge der Schwimmer, die Trikots der Fußballspieler, das Outfit der Mountainbiker, erst recht die Tennisspieler und Golfer haben unverkennbare Designmerkmale in ihrer Kleidung und an ihren Sportgeräten.

Golfen – schon immer ein Sport der gehobenen gesellschaftlichen Klasse und in Deutschland nur auf wenigen öffentlichen Golfplätzen auch Volkssport – gehört zu den exklusiven und teuren Sportarten. Teuer vor allem, weil der Sport auf einem großen Areal ausgeübt werden muss, das einer ständigen sorgfältigen Pflege des Rasens und der Landschaft bedarf. Auch Sandhindernisse und Teiche gehören zur unverzichtbaren Ausstattung eines Golfplatzes. Der Rasen soll satt grün und gepflegt sein, im Umkreis des Einputtens muss er von besonderer englischer Qualität sein, um ein einwandfreies Golfen zu ermöglichen.

Allein durch die Kosten, die eine Golfanlage verursacht, ist die Mitgliedschaft in einem Golfklub für den Normalbürger recht teuer. Der Golfklub dient, wie so viele andere Sportklubs auch, als gesellschaftlicher Treffpunkt, der dem Anknüpfen von Geschäftskontakten dient und den eigenen gesellschaftlichen Status repräsentieren soll. Es nimmt deshalb nicht Wunder, dass Golf-Designer-Artikel sich besonderer Beliebtheit erfreuen, weil mit Golf-Designer-Accessoires der eigene Anspruch und Status noch wirkungsvoller unterstrichen werden kann.

Das Design erstreckt sich im Golfsport von der eigentlichen Sportausstattung des Golfers oder der Golferin bis hin zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen, mit denen man auch außerhalb des Golfareals demonstrieren kann, dass man zum Kreis der Golfergemeinde zählt. Die großen Sportartikelhersteller, aber auch kleine Nischenproduzenten vor allem in den USA, wo der Golfsport am populärsten ist, haben den Markt erkannt und wissen genau, dass nicht nur Golfer mit Textilien im Golf-Design Interesse wecken möchten. Die eigentlichen Sportgeräte, wie auch die Kleidung, sind Gegenstand der designerischen Gestaltung.

© Martina Orlich – Fotolia.com

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