Das richtige Fitness-Equipment
Jul 11
Auch wenn Kinder mit einer angeborenen Neigung zur Bewegung ausgestattet sind, geht diese beim Großstadtmenschen mit Full-Time Job doch gerne mal verloren. Bevor man sich versieht, sitzt man tagaus tagein mit den berühmten fünf Kilogramm Übergewicht vor dem Schreibtisch, bewegt sich danach träge in die Tiefgarage und fährt mit dem Auto nach Hause, um den Abend dort auf dem Sofa zu verbringen. Damit sich an diesem Trott etwas ändert, bedarf es oft einschneidender Momente – wie etwa Sylvester, mit den notorischen guten Vorsätzen – oder von außen kommender Motivationen. Wenn man sich dann einmal aufgemacht hat, um den inneren Schweinehund zu besiegen, ist es ein erster wertvoller Schritt, sich quasi einen Rahmen zu bauen, der es einem doppelt schwer macht, die guten Vorsätze hinsichtlich Fitness und Kondition wieder fallen zu lassen. Zum einen kann man sich verbildlichen, was mit dem eigenen Körper passiert, wenn man die eigene Fitness – speziell eingedenk der notorischen Zivilisationskrankheiten des Herzkreislaufsystems bei zunehmendem Alter – vernachlässigt. Hierzu kann man sich Pro und Kontra Bilder entsprechender Gleichaltriger an den Kühlschrank hängen oder eine Vorher / Nachher Galerie der eigenen Person anfangen. Als nächstes sollte man sich ein exzellent ausgestattetes Sportstudio direkt neben der Arbeit oder dem Zuhause suchen, und dort ein Trainingsabo abschließen, in dem Wissen, dass das Geld verloren geht, wenn man das Studio nicht besucht. Hier ist es besonders wichtig, dass das Studio den eigenen Vorstellungen von einer angenehmen Trainingsatmosphäre genau entspricht, damit man sich dort wirklich gerne aufhält. Das Trainingspersonal sollte sympathisch sein, und das vorhandene Fitness-Equipment auf dem allerneuesten Stand. Dies ist besonders wichtig, da man nicht mit dem Menschen, sondern mit dem Fitness-Equipment die meiste Zeit verbringen wird. Man sollte jedes einzelne Gerät in Ruhe und unverbindlich einmal ausprobieren können, und genau die Geräte finden, an denen man sich wohlfühlt. Auch wenn man gerne Kurse besuchen möchte, sollten alle zur Verfügung gestellten Equipmentteile blitzsauber und neuwertig sein. Die Psychologie spielt beim Trainingserfolg nicht unerheblich mit – und hier ist die visuelle Identifikation mit der Trainingsumgebung besonders wichtig.
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