Badeanzüge gibt es auch schon mit UV-Schutz

Mai 09

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Die ultraviolette Strahlung der Sonne verursacht nicht nur Sonnenbrand und lässt die Haut mit der Zeit schneller altern. Sie kann auch Hautkrebs verursachen und die Gesundheit damit stark gefährden. Da die Ozonschicht der Erde stetig dünner wird und an einigen Stellen sogar fast gänzlich verschwunden ist, entwickelt sich die Sonne zu einem ernst zu nehmenden Risiko für Hautkrankheiten. Bei der Entstehung der gefürchteten Krebserkrankung spielen die Sonnenstrahlungen eine entscheidende Rolle, da sie beim ungeschützten Kontakt mit der Haut eine Veränderung des Erbgutes verursachen. Geschieht dieser Vorgang häufiger, reicht der körpereigene Reparaturmechanismus nicht mehr aus. Es kommt zu einer gravierenden Schädigung der Zellen, die den Hautkrebs auslösen können.

Das individuelle Risiko für die Erkrankung hängt in erster Linie von dem jeweiligen Hauttyp ab. Hellere Haut birgt grundsätzlich ein höheres Potenzial, von der Sonne geschädigt zu werden. Letztendlich wirkt sich allerdings der Umgang mit den Gefahren der Sonne auf die Gesundheit aus, da eine Überdosierung in jedem Fall nachhaltige Schädigungen hervorruft. Menschen, die sich gern im Freien aufhalten oder etwa einen Urlaub am Strand planen, sollten sich daher ausreichend schützen. Besondere Beachtung gilt sehr heller Haut und Kindern, die keinesfalls ohne angemessene Schutzmaßnahmen der direkten Sonne ausgesetzt werden dürfen.

Neben der Sonnencreme eignet sich spezielle Kleidung mit UV-Schutz als Barriere gegen das Sonnenlicht. Diese Textilien können aufgrund einer bestimmten Imprägnierung oder Webtechnik die schädigende Strahlung besser vom Körper fernhalten als normale Kleidungsstücke. Die Schutzkleidung ist in diversen Ausführungen und Größen erhältlich. Auch für den Aufenthalt im Wasser gibt es verschiedene Modelle, die wie ein gewöhnlicher Badeanzug getragen werden. Diese Ausführungen decken die Haut meist etwas großflächiger ab, um möglichst viel Haut optimal schützen zu können. Des Weiteren werden Shirts und Hosen angeboten, mit denen man sich im Wasser fast vollständig bedeckt bewegen kann. Die Bademode besteht aus einem Kunststoffgewebe, das resistent gegen Chlor ist und sich auch zum Schwimmen im Meer eignet. Darüber hinaus ist die Kleidung atmungsaktiv und trocknet schnell an der Luft. Beim Kauf eines solchen Badeanzugs sollte auf einen möglichst hohen UV-Schutzfaktor geachtet werden, der die schädigende Sonnenstrahlung nahezu vollständig blockiert. Dennoch ist zu berücksichtigen, dass auch diese spezielle Kleidung keinen absoluten Schutz über einen unbegrenzten Zeitraum bietet. Daher sollte die Haut zusätzlich mit Sonnenschutzmittel eingecremt und die Verweildauer in der direkten Sonne möglichst kurz gehalten werden, um das Risiko von Hautschäden zu verringern.

© Dmitrijs Dmitrijevs – Fotolia.com

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